Burnout-Syndrom


Das Burnout Syndrom ist eine immer häufiger vorkommende Erkrankung. Seit Bekanntwerden der Erkrankung von Prominenten ist der Begriff Burnout Syndrom gesellschaftsfähig geworden. Dennoch wissen viele nicht genau, was dahinter steckt.

Wikipedia definiert das Burnout Syndrom so:

"Ein Burnout Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt."

In der Tat handelt es sich beim Burnout Syndrom um einen vegetativen Zustand, eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine unnatürliche Belastung. Dieser Zustand kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Deshalb bezeichnet man das Burnout Syndrom auch immer als multifaktoriell. Die Ursachen, die letztlich zum Burnout Syndrom führen, sollte man genau ergründen. Nur so kann man geeignete Strategien entwickeln, um zu vermeiden, dass man immer wieder dem Burnout Syndrom zum Opfer fällt.

Die Reaktion des Körpers auf das Burnout Syndrom besteht in vielen gleichzeitig auftretenden Symptomen. Diese können mehr körperlicher Art (somatoform) oder psychischer Art sein. Deshalb verlangt die Behandlung des Burnout Syndroms den Betroffenen viel Geduld und die Bereitschaft ab, das eigene Leben zu ändern.

Welche Ansätze es dazu gibt, kann man u.a. in dem Buch "Burnout-Syndrom - Krise oder Chance" nachlesen.

Ein großes Problem für Betroffene ist auch die mangelnde Anerkennung der Gesellschaft. "Ein Burnout kann jedem passieren", wie ich immer sage. Meistens trifft es die Besten unserer Gesellschaft, die Fleissigen, die Ehrgeizigen, die Perfektionisten, die sich für andere aufopfern, helfende Berufe, Verantwortungsbewusste, besonders soziale und besonders engagierte Menschen. Also kein Grund, sich zu schämen.


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